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Schornsteinfeger und Kaminofen: Was wird wann geprüft?

Abnahme, Kehren, Feuerstättenschau: Wer einen Ofen betreibt, bekommt regelmäßig Besuch. Ein Überblick, was dabei passiert und wie Sie sich vorbereiten.

Schornsteinfeger und Kaminofen: Was wird wann geprüft?

Beim ersten Ofen stellen viele Kunden fest, dass der Schornsteinfeger häufiger vorbeikommt als gedacht. Das hat seinen Grund: Er achtet darauf, dass die Anlage sicher ist und sauber brennt. Hier ein Überblick, wann er kommt und was er dabei macht.

Vor dem ersten Feuer: die Abnahme

Ein neu eingebauter Ofen darf erst in Betrieb gehen, wenn der zuständige Bezirksschornsteinfeger die Anlage geprüft hat. Er kontrolliert unter anderem den Anschluss an den Schornstein, die Abstände zu brennbaren Bauteilen, den Bodenschutz und die Versorgung mit Verbrennungsluft. Wir stimmen den Einbau in der Regel schon bei der Planung mit ihm ab. So gibt es bei der Abnahme keine Überraschungen.

Kehren und Überprüfen

Wie oft der Schornstein gekehrt wird, steht im Feuerstättenbescheid. Den erhalten Sie von Ihrem Bezirksschornsteinfeger. Heizen Sie regelmäßig mit Holz, wird meist mehrmals im Jahr gekehrt, bei gelegentlicher Nutzung seltener. Die Kehrarbeiten dürfen Sie auch von einem anderen Schornsteinfegerbetrieb erledigen lassen. Der Nachweis muss dann fristgerecht an den Bezirksschornsteinfeger gehen.

Die Feuerstättenschau

Zweimal innerhalb von sieben Jahren besichtigt der Bezirksschornsteinfeger alle Feuerstätten im Haus. Er prüft, ob alles noch betriebs- und brandsicher ist, und legt danach die Arbeiten für die kommenden Jahre fest.

Beratung im ersten Jahr

Bei neuen Holzöfen ist vorgesehen, dass der Schornsteinfeger Sie im ersten Betriebsjahr zum richtigen Heizen, zur Lagerung des Brennholzes und zur Bedienung berät. Nutzen Sie die Gelegenheit für Ihre Fragen. Bei der Übergabe Ihres Ofens zeigen wir Ihnen ohnehin, worauf es ankommt.

Was Sie vorbereiten können

  • Den Ofen am Vortag nicht mehr anheizen, damit er beim Termin kalt ist.
  • Den Zugang zu Reinigungsöffnungen, Dachboden oder Dachausstieg freiräumen.
  • Bedienungsanleitung und Unterlagen des Ofens griffbereit legen.
  • Ein Scheit aus Ihrem Holzvorrat bereithalten, falls die Holzfeuchte gemessen werden soll.

Planen Sie einen neuen Ofen?

Dann klären wir vorab mit Ihnen und Ihrem Schornsteinfeger, ob der vorhandene Schornstein passt oder was angepasst werden muss. Am einfachsten geht das bei einem Termin in unserer Ausstellung.

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