Neuer Ofen, alter Schornstein? Unser Erklärfilm zu Zug, Versottung und Schornsteinbrand
Ein neuer Kaminofen passt nicht automatisch zum vorhandenen Schornstein. In knapp sechs Minuten erklären wir, worauf es ankommt – mit Kapiteln zum direkten Anspringen.

Wer einen alten Kaminofen gegen ein neues Gerät tauscht, möchte meist den vorhandenen Schornstein weiter nutzen. Das klappt oft, aber nicht immer. Moderne Öfen verbrennen sauberer und sparsamer, sie erzeugen weniger und kühleres Abgas. Dadurch reagieren sie viel empfindlicher auf den Schornstein.
Ofen und Schornstein müssen zusammenpassen
Jeder Ofen hat drei Kennwerte vom Hersteller: Abgasmenge, Abgastemperatur und benötigter Förderdruck. Dem stehen Höhe, Querschnitt, Bauart und Lage des Schornsteins gegenüber. Mit einer Schornsteinberechnung prüfen wir, ob beides zusammenpasst – am besten, bevor der neue Ofen bestellt wird.
Das zeigt der Film
- Zu viel Zug: Das Holz brennt zu schnell und der Ofen wird überlastet. Abhilfe schafft ein Zugbegrenzer im Rauchrohr oder im Schornstein, oder eine Draftbox direkt am Abgasstutzen des Ofens.
- Zu wenig Zug: Beim Anheizen drückt Rauch in den Raum. Oft hilft ein Lockfeuer an der Reinigungstür des Schornsteins, alternativ ein elektrischer Schornsteinvorheizer. Tritt das Problem regelmäßig auf, kommt ein Rauchsauger in Frage.
- Versottung: Kühlt das Abgas im zu großen Schornstein zu stark ab, schlagen sich Feuchtigkeit, Ruß und Säuren nieder. Eine Sanierung mit passendem Edelstahl- oder Keramikrohr hilft.
- Schornsteinbrand: Er ist selten und entsteht durch schlechte Planung oder falschen Betrieb. Trockenes Holz, richtiges Anheizen und regelmäßiges Kehren beugen vor.
Ihre Checkliste für zu Hause
Für die Berechnung brauchen wir ein paar Angaben zu Ihrem Schornstein: Innenmaße, Bauart, die Höhe bis zur Mündung und am besten ein Foto vom Schornsteinkopf. Die Checkliste füllen Sie bequem bei Ihrer Terminanfrage aus. Was Sie nicht wissen, klären wir gemeinsam.
Kurze Antworten zum Nachlesen finden Sie unter Häufige Fragen.


